25.04.15

Samstagskaffee: Tierhaltung und Reichtum

Ihr findet meine Überschrift zum samstäglichen Kaffee komisch? Das mag ein wenig daran liegen, dass ich immer noch darüber nachdenke, ob Tierhaltung nicht der totale Luxus ist. Obwohl es uns finanziell nicht schlecht geht, sind wir doch "Ottonormal". Angesichts der aktuellen Ereignisse wären wir aber besser reich.

Und das war so: unsere 2 Katzen mussten geimpft werden. No problem. Und vor zukünftigem Flohbefall geschützt werden. Innerlich und äußerlich. Und der Fipps-Hase ... musste auch geimpft werden. Und noch kastriert. Barzahlung: 212,- EUR. Soweit kein Schwindel im Kopf. Na gut, leichter.
Aber der Folgetermin im nächsten Monat wird uns ca. 500,- EUR kosten. Weil beide Katzen Zahnprobleme haben und ihnen Zähne gezogen werden müssen (was laut Tierärztin nicht vom Futter kommt - verdammt, woher denn dann?)

Fazit also: 700,- EUR ist kein Pappenstiel, hohe Kanten haben wir nicht. Aber trotzdem wird es bald Kaninchen Nummer 2 geben, damit Fipps ein schönes und artgerechtes Leben hat.

Warum ich das schreiben? Weil vielleicht gerade jemand vor der Entscheidung steht, sich ein Tier anzuschaffen. Und eventuell nicht bedenkt, welche Kosten auf einen zukommen können neben Futter & Co. Und dass es bei vielen Tierarten nicht reicht, nur ein Exemplar zu haben, sondern immer auch einen Partner dazu.

Mein Samstagskaffee schmeckt mir trotzdem noch! Und jetzt bitte rüber zur sweetest Ninja!

Herzlichst in den Samstag,
Steph


Kommentare:

  1. Beim Hund kamen wir dann schon mal auf 1500 Euro...und ich habe ernsthaft überlegt, für ihn eine Krankenversicherung abzuschließen. Ja, Tierhaltung kann zum Luxus werden...wenn man sie ernsthaft und tiergerecht betreibt. Aber der Gedanke, dass jetzt nur noch jemand ein Haustier halten sollte, wer es sich leisten kann, den finde ich jetzt irgendwie gruselig...Viele Rentner leben zum Beispiel von einer mageren Rente...und haben sehr gern Katzen um sich...Vielleicht sollte man mal dafür spenden...dass andere, die sich Tierarztrechnungen nicht leisten können, unterstützt werden...Ich gebe auch gern ein Teil meiner Steuern dafür...anstatt für manch unsinniges Projekt, wofür diese Gelder verschleudert werden. Ein schönes Wochenende! LG Lotta.

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    1. Das finde ich einen guten Ansatz - Steuern für die Tierbehandlungen von Menschen zu nutzen, die es sich überhaupt nichts leisten können!
      Was ich damit ausdrücken wollte war auf keinen Fall, sich nur Tiere anzuschaffen, wann man das dicke Geld hat. Aber diesen Aspekt vor Anschaffung eines Tieres zu beachten, finde ich mehr als richtig. Nicht umsonst sitzen in Tierheimen viele Tiere mit unbehandelten Krankheiten, weil Tierarztkosten leider nicht im Budget waren. Dir auch ein traumhaftes Wochenende! Steph

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    2. Ja, da hast du natürlich völlig Recht...den Umstand, dass Tiere im Tierheim abgegeben ( oder ausgesetzt ) werden, weil man die Rechnung nicht bezahlen kann, sollte man unbedingt mit bedenken! Liebe Grüße.

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  2. Hallo,
    das sind natürlich ganz schöne Kosten aber, wenn du eine Tierversicherung abschließt,
    ist das nicht so schlimm. Mein Sohn hat für jede seiner beiden Katzen eine Tierkrankenversicherung und die hat sich bislang gelohnt. Je älter die Tiere werden, umso mehr brauchen sie den Tierarzt. In dieser Versicherung, die mein Sohn hat, sind auch die Impfkosten mit drin.
    Er ist zufrieden mit dieser Versicherung, kostet allerdings mit Monat so um die 30 Euro pro Katze. Aber aufs Jahr umgerechnet lohnt sich das.

    Überlege es dir mal.

    Lieben Gruß Eva

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    1. Guten Morgen Eva, vielen Dank für den Hinweis! Ich gehe aber davon aus, dass uns diese Kosten jetzt nicht jährlich ins Haus stehen. Und bis auf den Kumpel für Fipps folgen jetzt auch keine weiteren Tiere. Zumindest nicht gezielt - es sei denn, das Kind schleppt wieder eines an, was gerettet werden muss ;-). Liebe Grüße zurück!

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  3. Wir kamen bei unserem Hund auf 2500,-, Bandscheibenvorfall. Was willste machen? Kannst den Hund ja nicht einfach so einschläfern lassen, wenn er womöglich noch ne Chance hat. Und glücklicherweise haben sich die Euros rentiert! Der Hund kann wieder rennen und ist glücklich und meine Eltern, für die der Hund wie ein Kind ist, ebenso. (Und ich natürlich auch.)

    An Flottelotta: Mittlerweile gibts auch Tierärzte, die mobil unterwegs sind und Rentnern, Obdachlosen oder auch Wenigverdienern wie Studenten, Minijobber etc. die Tierarztbehandlung umsonst oder wenigstens nur zum halben Preis erlassen. Und das find ich echt schon toll! Leider gibts das erst in großen Städten, wobei ich jetzt auch dazu sagen muss, dass das bei uns in der Region noch nicht so angekommen ist, mit dem 'am Haustier sparen'.

    Liebe Grüße,
    Linda

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    1. Wichtig find ich aber auch den Gedankenaspekt, dass es manchmal gut ist, wenn Tierhaltung so teuer ist. Manche würden sich sonst gleich zwanzig Katzen, Hunde und Hasen zulegen....

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    2. In unserer Kleinstadt gibt es das nicht. Leider. Und was die maßlose Tierhaltung betrifft ... ich denke, da wird dann eh meistens auf den Tierarzt verzichtet. Wir haben neben einer Katzen- auch eine Kaninchenhilfe in der Stadt. Dort wurden letztens 20 Kaninchen aus einer Wohnraumhaltung befreit. Ist schon pervers.
      Dir auch liebe Grüße, Steph

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  4. Es stimmt, das der Gedanke nicht fair ist, dass Menschen mit schmalem Budget keine Tiere halten sollten. Aber müssen das dann gleich 2 riesen Hunde oder mehrere Katzen sein? Reicht dann ein kleiner Hund und eine Katze nicht? Es ist wie mit allem, auf das richtige Mass kommt es an. Wenn ich am Anfang des Monats nicht weiss ob ich am Ende des Monats noch genug Geld übrig habe meine Familie zu ernähren, dann schaff ich mir doch nicht noch eine deutsche Dogge an. Ein bisschen Selbstverantwortung sollte schon noch mitspielen.
    Obwohl auch hier Ausnahmen durchaus berechtigt sind. Zum Beispiel die Begleithunde oder zur seelischen Unterstützung. Hier würde ich sofort auch Unterstützung beführworten.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
    lg Gabriele

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    1. Liebe Gabriele,

      das ist es, was ich auch nicht verstehe. Genau so wenig, wie teure Tiere von Züchtern zu kaufen. Ich hoffe, niemand mit Zuchttier nimmt es mir übel, aber die Tierheime sind voll. Nicht nur in Deutschland. Auch in Europa. Also warum nicht ein Tier von dort? Welpen sind dort genau so zu bekommen, wie kinderliebe und ganz und gar verträgliche Tiere. Eventuell mit "Makeln" wie unsere 2 Katzen (1 mit nur einem Auge, die andere völlig scheel schauend, da sich die Nickhaut nach einem heftigen Schnupfen in ihrem früheren Leben nicht zurückgebildet hat). Aber todgut die 2.
      Ich würde es nie und nimmer anders machen, als erst den "Rest" aufzunehmen.

      Herzlichst,
      Steph

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  5. Liebe Steph,
    da hast du ein wichtiges Thema angeschnitten. Ich habe LEIDER ein weiches Herz und so landeten dann 3 Hunde und 3 Katzen bei uns. Um nichts in der Welt würde ich sie wieder hergeben, aber manchmal wachsen mir die Kosten schon über den Kopf. Unser alter Rüde ist 14 Jahre, nun herzkrank, aber noch voll Lebensfreude. Jeden Monat 150 Euro an Medikamenten, jede Untersuchung mit Ultraschall etc. als 200 Euro. Die Hündin hatte dann einen Fahrradunfall, nochmal 600 Euro. Interesse halber habe ich die gesamten Tierartzrechnungen und Medikamente der letzten Jahre sowie die Hundesteuer zusammengerechnet. Ein schönes Auto habe ich in meine Süßen reingesteckt (und mein Auto streikt gerade, schnief ...). Und da ist das Futter noch nicht berücksichtigt. Aber ich rauche nicht (hab es vor Jahren auf gegeben) und Restaurants locken mich auch nicht mehr so wie früher. Und Urlaub gibt es schon lange nicht mehr. Wer nimmt schon 3 Hunde auf. Aber meine Viehcher sorgen für meine Gesundheit, öffnen und beglücken mein Herz, bringen mich zum Lachen (und versetzen mich auch in WUT, wenn zum 2 mal am Tag der Flur als Toilette benutzt wurde ;-) ). Sie gehören zur Familie, so einfach ist es!!
    Aber wie du schreibst. Unterschätze NIE die Kosten. Es sei denn du verzichtest im Gegensatz auf etwas anderes.
    Und was die Versicherungen angeht, sollte man sich auch nicht blenden lassen. Unsere Hunde wurden nicht aufgenommen, weil sie über 5 Jahre alt waren. Und meiner Freundin wurde nach Jahren die Versicherung gekündigt, nachdem eine OP anstand. Die wurde zwar bezahlt, danach flatterte aber die Kündigung ins Haus. Und den Hund bekommt sie nicht mehr versichert, da er nun ein Krankheitsbild hat und über 5 Jahre ist. Die Versicherungen arbeiten da auch nur auf ihr Häufchen.
    Liebe Grüße und hab weiterhin ein großes Herz für Tier
    Claudia, die leider immer noch keinen (Gold)Esel im Keller hat ;-)

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    1. Hihi Claudia, den Goldesel nehmen wir immer als Beispiel für unseren 9-jährigen Sohn, wenn der mal wieder Höhenflügen angesichts teurer Spielzeuge hat. Wird gekauft, wenn er den Esel gefunden hat. Und auch wir werden den Gürtel in den nächsten Woche enger schnallen, Krams im Internet verkaufen und das Kind mit seinem wenigen Taschengeld "zur Kasse bitten". Soviel soll verstanden sein: wer ein Tier möchte, muss sich kümmern. Nicht nur beim Füttern, auch finanziell. Aber wie auch Du schon schreibst - verzichten möchte ich auf keines unserer Viecher. Allein schon deshalb, weil unser Sohn mit Tierliebe UND Verantwortung groß wird.
      Herzliche Grüße,
      Steph

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  6. Bei unserem Mops kamen im letzten Jahr etliche Tierarztbesuche auf uns zu und obendrauf noch eine Zahn-OP. Das ging ziemlich ins Geld, wobei er einfach der größte Goldschatz auf Erden ist und man noch finanzielle Unterstützung von der Freundfamilie hat. Vor einigen Wochen musste dann der große Collie von den Freundeltern, nach etlichen (natürlich!) Wochenendtierarztbesuchen mit abstrus hohen Zusatzkosten (60€ nur weils Samstagmittag war obendrauf und das Tier erst am Wochenende zeigt, dass irgendwas nicht stimmt), notoperiert werden. Das waren dann mit allen Medikamenten 1000€ Zusatzkosten, aber wenn man sie nun durch den Garten hüpfen und den Mops tyrannisieren sieht, sind die Kosten vergessen. Die Versicherungen sind in den meisten Fällen kaum rentabel. Das Alter des Tieres, Ausschluss von bestimmten Behandlungen (was bringt es, wenn eine Zahn-OP ansteht und genau die nicht bezahlt wird), sehr hohe Kosten bei speziellen Rassen und dann gibts bei zu teuren Tieren auch schnell die Kündigung durch die Versicherung.
    Allerdings kenne ich viele Menschen, die für ihre Tiere auf alles verzichten und lieber einen Monat Brot und Kartoffeln mit Quark essen, als ohne Tier leben zu müssen.
    Nun aber genug der gruseligen Geschichten ;) und einen entspannten Samstag euch!

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    1. Liebe Franse,

      wenn ein Versicherungsfritze unsere Katzen sehen würde (siehe oben ... die "Makel", würde der schon von weitem abwinken. Aber ganz ehrlich, sollte die Spülmaschine kaputt gehen, würde ich eher wieder mit der Hand spülen, als das Geld unseren Viechern vorzuenthalten, wenn es denn für den Tierarzt gebraucht würde. Da ticken wir echten Tierlieber dann doch alle gleich.

      In diesem Sinne auch Dir noch einen schönen Samstag,
      Steph

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  7. Die ZAhnreinigung unseres Hundes hat weniger als 150 Euro gekostet.....mit Vollnarkose und 4 gezogenen Zähnen......da kann das doch bei zwei Katzen nicht SO viel teurer sein?.....und ich kenne nur Menschen, die mit den Versicherungen sehr zufrieden sind....mein bester Freund hat drei Hunde und alle versichert - wird bei jedem zusätzlichen Hund günstiger. Die Versicherung hat nie gemuckt und die Kosten für die Tiere waren mehr als horrend, von Röhre über Krebsbehandlung bis Bandscheibenop....und noch viel mehr. aber wir haben auch keine, aber auch nur noch eine Katze.
    Liebe Grüße und viel Freude an Has, Katz, Mensch und Leben.

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    1. Hallo Maria, vielleicht kannst Du Dich erkundigen und mitteilen, welche Versicherung das ist. Manchmal gibt es doch noch "gute Ausnahmen". Ist vielleicht für manch einen Hundebesitzer hier interessant.

      Lieben Dank,
      Steph

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  8. Wir hatten mal ein Problembüsi, da sind die 100er auch nur so davon geflogen. Jetzt ist aber ziemlich Ruhe (ausser Floh- und Wurmbehandlungen). Unsere Katzen halten die Mäuse fern, was ja auch nicht schlecht ist. Ab und zu denke ich aber trotzdem, ohne Tiere gäbs weniger Dreck. Wenn die Damen dann also in einigen Jahren an Alters sterben sollten (Verkehr gibts hier keinen), dann vielleicht mal eine Weile ohne Haustiere.

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    1. Gretz ... die Flöhe ... die haben uns im letzten Jahr knappe 1.000 EUR gekostet. Da war unser Antiflohmittel dann nur Blendwerk. Also in diesem Jahr (HOFFENTLICH) alles ganz fachmännisch durch unsere Tierärztin. Wenn irgendwann die Katzen und Kaninchen nicht mehr sind, wird hier sicher auch (für eine kurze Zeit?) Ruhe sein. Denn bis dahin ist der Sohn schon im tiefsten Teenageralter ... und ob er dann noch Zeit und Muße hat? Wir werden sehen.

      Herzlichst zu Dir!

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  9. Meist schafft man sich ein Tier ja an wenn alles gut läuft, wer will da an Trennung Umzug, Arbeitslosigkeit oder gar krankheit denken. Ich habe seit 25 Jahren Katzen, die alte Dame lebt seit 20 Jahren bei mir. Vor 5 Jahren dann sollte sie Herztabletten nehmen, sie baute immer mehr ab-erbrach sich ständig dann haben wir das weggelassen, kaufen Futter indem "angeblich richtiges" Fleisch ist: das ist zwar teurer aber da wird dann nicht nur die Soße abgeleckt. Ach und die Katze ist wieder gesund, ohne Herztabletten mit Futterwechsel. Nicht auszudenken wenn sie nicht mehr da wäre und ich muss eigentlich jeden Euro umdrehen, mach ich aber gerne für sie.☺ Der Kerl hätte gerne ne Bordeaux dogge.. die frisst aber mehr am Tag als ich in einer Woche... also nicht ☺ l.g und viel Spaß mit dem Getier, Alex

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    1. Die Katzen sind nicht meine ersten Tiere. Ich hatte vorher schon einen Hund und wusste, worauf ich mich so ungefähr einlasse. Der musste nach Diabetes und etlichen Jahren dann irgendwann eingeschläfert werden und ich habe ihn nur unter vielen, vielen Tränen gehen lassen. Das Leid hätte ich mir aber auch nicht mehr mit ansehen können - der rotzfreche Otto (ein Terrier-Schnautzermischling, der´s echt in sich hatte-grinsegrins bei deeeeen Erinnerungen) konnte nicht mal mehr raus aus seinem Korb, um Mutters Hühnersuppe zu schlürfen -meine Mama hatte für ihn gekocht- da blieb nichts mehr, als ihn zu erlösen. Aber ... vielleicht hilft es Dir für den Tag der kommen wird, es bleiben die schönen und lustigen Erinnerungen und trotz einer Traurigkeit ist man froh, all das gehabt zu haben.
      Gedrückt!!!

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  10. Liebe Steph, finde ich richtig gut, dass Du das schreibst und ebenso die Kommentare zu lesen. U.a. deshalb wohnt kein Tier bei mir. Wuff. :(
    Liiiiebe Grüße :) M

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    1. Ich finde, so eine Entscheidung ist dann die Richtige! So oft überlegen die Menschen nicht - es sind LEBEWESEN. Und ich sage das, obwohl ich Fleischesserin bin.

      Soooo viele liebe Grüße zurück zu Dir!!!

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  11. Ohja so recht hast du!
    Ich hatte neben ein paar Kleintiere und Katzen auch schon einen Hund.
    Wir haben letztens erst die Erfahrung gemacht: uns eine kleine Katze geholt, nachdem wir mit Impfungen, Kastration und allem durch waren, war sie bis heute einfach weg. ;-(
    Es ist traurig, aber so ein Risiko hat man mit Freigängern (und es war mir wichtig), denn sie durfte schon sehr früh raus und hat es auch in vollen Zügen genossen.
    Liebe Grüße
    Christin

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    1. So einen Fall hatten wir auch. Kleinen Minikater aus dem Tierheim "gerettet", alles gemacht was man machen soll ... und dann war er weg. Beim ersten Verschwinden konnten wir ihn ein paar Straßen wieder abholen, beim zweiten mal blieb er dann verschwunden. Vielleicht gefiel es ihm woanders dann doch einfach besser - so habe ich mich dann damit abgefunden und getröstet.
      Liebe Grüße zurück, Steph

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  12. Oh ja, Tierhaltung kann sehr schnell ins Geld gehen. Und heute mit den großen Kliniken und den vielen neuen Maschinen und Möglichkeiten noch viel mehr. Ob das alles immer sinnvoll ist, muß am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Ich hätte meiner Hündin sicher viel Leid und Schmerz ersparen können, hätte ich sie einfach n u r einschläfern lassen. Ob ich diese Erfahrung aber für ein nächstes mal mitnehme und anders entscheide weiss ich leider nicht. Die vielen Möglichkeiten machen es einem heute schwer sich vernunftsmäßig einfach von seinem Tier zu verabschieden. Ein schwieriges Thema, was du da heute ansprichst. Liebe (nachdenkliche) Grüße, Sabine

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    1. Liebe Sabine, ich habe vor vielen Jahren eine Erfahrung gemacht, die mich auf meinen gesunden Menschenverstand zurückgebracht hat: noch als Azubi mit kaum Geld in der Tasche habe ich an einer Straße eine winzige Katze aufgelesen. Verhungert und verdörrt - aber "lebendig". Mit ihr bin ich zu einem Tierarzt gefahren, der ihr zahlreiche "aufbauende" Spritzen gab. Mit passender Rechnung dazu. Am nächsten Tag war sie tot. Das soll nicht heißen, dass alle Tierärzte so handeln, ganz und gar nicht. Aber selbst bei diesem mir fremden Tier hätte ich sehen müssen, dass ein Einschläfern die richtige Entscheidung gewesen wäre. Bei meinem eigenen Hund, der mich fast 12 Jahre begleitet hat, habe ich keine andere Meinung mehr zugelassen. Auch nicht die eines Tierarztes. Das soll nicht überheblich klingen - schließlich habe ich nicht Veterinärmedizin studiert. Aber ich kannte mein Tier. Das hat mir die Entscheidung dann leichter gemacht, sein Leben nicht künstlich und voller Schmerzen in die Länge zu ziehen, "nur" weil ich nicht loslassen will.
      Es grüßt Dich von Herzen,
      Steph

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  13. Darüber habe ich mir auch etwas spät den Kopf zerbrochen, als die zwei Viecher schon im Haus waren... udn ich dann nach der ersten Durchimpferei und Kastration fast einen Kredit aufnehmen musste. Ich halte es für absoluten Wucher, für zwei Spritzen und 3 Minuten Konsultation 240 € abzurechnen... vor allem wenn man die Abrechnungssätze der Menschenärzte kennt, die für eine hausärztliche Konsultation nur 35 € abrechnen können...

    Herzlich, Katja

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