15.02.14

Samstagskaffee - Im echten Leben

Im echten Leben ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Und auch nicht alles aufgeräumt und schön. Und zufrieden ist man auch nicht immer. Das mag sich oberflächlich anhören, aber ich kämpfe im Moment mit einer Unzufriedenheit, weil ich mich nicht kreativ in der Wohnung austoben kann. Es reicht mir gerade nicht, ein paar Vasen umzustellen oder andere Deko kunstvoll zu arrangieren. Ich möchte ans Eingemachte gehen, bauliche Veränderungen vornehmen. Das würde bei uns aber nur noch nach oben gehen. Dachgeschoss. Aber ist so niedrig wie es ist, ungedämmt und überhaupt - es würde zigtausende Euros verschlingen. Die nicht da sind. Ich weiß, die liegen bei keinem einfach so auf einem Sparbuch. Aber der Gedanke, dass es bei anderen auch nicht anders ist, macht es nicht besser.
Ich könnte das Thema hier tiefgründiger aufziehen ... weiß, woher mein Aktionismus rührt. Aber das würde für meine Blogverhältnisse zu weit und zu tief in meine Seele gehen.

So, jetzt der Kaffee - mehr davon bei der allerliebsten Ninja.

Nehmt mir meinen Frust-Ausschweifer nicht übel, macht Euch ein tolles WE,
Steph


Kommentare:

  1. Trotz Frust läd das Foto zum Verweilen bei dir ein...und...ich kenne dieses Gefühl allzu gut....woher es bei mir rührt? Habe ich noch nicht rausgefunden, aber es hat was mit Bewegung zu tun, wenn sich was verändert...und Bewegung ist gut!....Pläne machen und umsetzen - ist wunderbar! Unser Dachboden geistert auch immer durch mein Gmüt und setzt sich dann manchmal ob der Undurchführbarkeit auf meiner Seele laune
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  2. Ich kann dich gut verstehen...Hier scheitert derzeit schon das Malern des Treppenhaus an finanziellen Dingen...da wir es aufgrund der hohen Decken nicht selbst machen können...Ich versuche geduldig zu sein...LG Lotta.

    AntwortenLöschen
  3. Ich kann mich fast anschließen. Umbauen und Umstrukturieren sind auch Themen, die mich beschäftigen. Einiges müsst in meinem Haus noch saniert werden. Aber es wohnt sich auch so sehr gut. Mein drang nach Veränderungen verharrt gerade in einer Warteschleife, es ist gut so!
    Lass' Dich nicht vom "Mainstream" mitreißen, das ist so schade, weil man das "Hier" und "Jetzt" gar nicht genießen kann.
    Liebe Grüße, Cora

    AntwortenLöschen
  4. Sieh es positiv, Du hast einen Dachboden, den man ausbauen könnte, wir haben keinen und so ist der Platz der, der er ist... ich finde, Pläne schmieden ist auch schon was Schönes, auch wenn sie nicht immer gleich zu realisieren sind...
    Erfreue Dich an Deinem neuen Geschirr vom Schweden und genieße den Tag...
    Ich wünche Dir ein schönes Wochenende,
    Kebo

    AntwortenLöschen
  5. na, ich würd mit dir ja auch gern trübsinnigen kaffee trinken, liebste steph...dann könnten wir tiefgründiger schürfen und schlürfen;)
    sei geherzt von birgit

    AntwortenLöschen
  6. ja, das mit dem umstylen kenne ich auch. mittlerweile habe ich festgestellt, dass mein seelenheil nicht von der schick designten wohnung abhängt. wenn dann die wohnungseinrichtung mal wieder nicht meinem geschmack entspricht, suche ich erst einmal nach den wahren beweggründen für meine unzufriedenheit...und die bessert sich garantiert nicht mit einer potentiellen grossbaustelle im haus! ein schönes wochenende!
    gruss, heike

    AntwortenLöschen
  7. Dein schöner Frühstückstisch lässt nichts von dem Frust erahnen.
    Vielleicht ergibt sich ja doch mal die Möglichkeit baulich was zu verändern.( Ich wart auch schon lange auf mein Bad.... )
    Erfreu dich in der Zwischenzeit an dem was du hast. Gesundheit und Familie, es gibt nichts wertvollstes.... (Auch wenn das jetzt kein Trost sein mag...)
    Liebste Grüße Andrea

    AntwortenLöschen
  8. immer raus damit! ich kenne das nur zu gut, auch wenn der frust etwas anderer natur ist, aber am geld hängts auch ("ich will hier nicht weg, müsste aber" und andere baustellen). rauslassen, zulassen, den frust verwandeln. aber ich weiß, das sagt sich leicht. liebe grüße, wiebke

    AntwortenLöschen
  9. Dafür sind wir doch da, dich mal wieder aufzuheitern... also immer raus damit.
    ich herz dich. ninja

    AntwortenLöschen
  10. ich drück dich mal ordentlich, weil ich das gefühl nur allzu gut kenne!
    liebste grüße, mano

    AntwortenLöschen
  11. liebste steph, da bin ich froh gerade das dritte und letzte kissen fertig bekommen zu haben. so kannst du in der nächsten woche zumindest ein klein wenig dein esszimmer verändern. wobei ich dein esszimmer ja sowieso so mag wie es ist. liebste grüße zu dir, sabine

    AntwortenLöschen
  12. Pff, ich glaube, ich kann dich gut verstehen; einerseits fühlt man sich sauwohl mit dem was man hat, andererseits ist da dieses Gefühl: da geht noch was, sind das meine Grenzen? Viel geschafft, Unschaffbares bewältigt, wo ist die nächste Herausforderung? Irgendwo in uns drin sitzt dieser kleine boshafte Gedanke, dass das Erreichte noch nicht alles ist. Und das ist hervorragend, das bringt uns weiter. Wie ich dich von Ferne einschätze, geht da noch viel, weil du ein starkes Sprungbrett hast. Also spreng die Decke, wenn dir danach ist!

    AntwortenLöschen
  13. mhhh…. klingt gar nicht so einfach.
    ich träume auch… von einem neuen boden in flur und küche, einer neuen arbeitsplatte in der küche, schallschutzfenstern in schlafzimmer… aber in einer mietwohnung.

    in erster linie hilft bei mir… exzessives möbelrücken beim auftauchen der ersten symptome. (zur not wird alles direkt wieder an seinen ursprünglichen ort zurück gestellt) oder auch mal das anmalen einer wand. etwas farbe lässt den raum meist vollkommen anders wirken.

    ganz liebe grüße
    julia

    AntwortenLöschen