23.08.10

Neulich beim Nachbarn

Habe ich meine Päckchen abgeliefert. Denn neben der Fahrradwerkstatt, die seit 1925 existiert, hat er auch noch einen Hermes-Shop.
Die Werkstatt ist total urmelig und mit Sicherheit auch seit 1925 nicht groß verändert worden.

Jetzt aber wird alles renoviert - also auf NEU (ihhhhhh) gemacht. Schade für den Laden - gut für mich.
Denn so konnte ich nicht nur den alten Küchentisch, der als Schreibtisch diente, absahnen, sondern auch die riesigen Eisenfenster.
Ein Traum. Der Tisch ist noch mit einer Aluplatte belegt und die Fenster lassen sich sogar noch öffnen (wiegen allerdings zwischen 40 und 50 kg).

Mannometer - während wir hier versuchen, den alten Charme unseres Hauses wieder aufleben zu lassen, zieht da ganz neu Thermopen und Betonboden ein.

Ganz viele liebe Grüße,
Eure Steph




Kommentare:

  1. Wow, die Fenster sind ja ein Traum. Ich habe in der Scheune noch alte Fenterläden und eine Haustür; mein Traum war immer, die irgendwie hier zu integrieren, aber die Vorbesitzer haben bei ihrer Renovierung Mitte der 70er gründliche Arbeit geleistet und fast alles Originale vom Baujahr 1920 rausgerissen :o(
    Kannst Du Dir 120qm vollflächig verklebte Decken vorstellen mit diesen Styroporplatten mit dem Pseudoholzdekor? Ein einziger Alptraum...

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  2. Liebe blauestunde,

    vielleicht kannst Du das ein oder andere Fenster in ein Fenster stellen. Habe ich auch gemacht (wir haben stinknormalhässliche Thermopen-Fenster) - und siehe da, sieht gleich freundlicher aus. Den Rest kenne ich auch; hatte einen Opa, der in den 60ern den Charme des Hauses wegmodernisiert hat.

    Herzlichst!

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